Erik Truffaz
Chêne-Bougeries, Genève, CH
5
Plays
5
Episoden
2
Alben
Erik Truffaz (geboren 1960 in der Schweiz) kam dank seines saxophonspielenden Vaters früh mit dem Leben eines professionellen Musikers in Berührung. Mit zehn Jahren begann der französische Trompeter, in der Tanzkapelle seines Vaters mitzuspielen. Mit zunehmendem Alter trat Truffaz mit weiteren regionalen Bands auf, bis er mit 16 Jahren Miles Davis' „Kind of Blue" hörte. Die Musik des großen Jazz-Trompeters inspirierte ihn zur Vertiefung seiner Kunst, und er ging ans Genfer Konservatorium, um dort zu studieren. Sein Repertoire erweiterte sich um Werke von Mozart und Verdi, und er trat als Teil des Orchestre de la Suisse Romande auf. Zudem spielte er in Coverbands, bevor er die Gruppe Orange gründete, die sich auf Truffaz' eigene Kompositionen konzentrierte. Zu ihren Mitgliedern gehörte Schlagzeuger Marc Erbetta, der Truffaz auch in dessen weiterer musikalischer Entwicklung begleitete.
Für seine Jazz-Fusion-Kunst verlieh ihm die französische Jury du Concours National de la Défense 1991 den Prix Spécial, die begehrte Jazz-Auszeichnung des Landes. Innerhalb von drei Jahren etablierte er sich mit der Veröffentlichung von „Nina Valeria" als Bandleader. 1991 trat er zum ersten Mal von insgesamt drei Auftritten beim Montreux Jazz Festival auf. Ab 1994 tourte er zwei Jahre lang durch Europa, Russland und Brasilien, gefördert durch Mittel der Pro-Helvetia-Stiftung.
2000 unterschrieb Truffaz bei Blue Note Records und veröffentlichte mit „The Mask" eine geradlinige Jazz-Session mit Anklängen an Miles Davis. Mit seinen folgenden Alben „Revisite" und „Mantis" begann er jedoch, die Grenzen des zeitgenössischen Jazz auszuloten, indem er Drum'n'Bass- und Hip-Hop-Rhythmen einbaute, und etablierte sich damit als eigenständiger, wegweisender Künstler. 2003 erschienen sowohl „Walk of the Giant Turtle" als auch „Bending New Corners" bei Blue Note. Mit „Saloua" (2005) vertiefte er sein Interesse am Hip-Hop weiter und fügte Rap-Elemente hinzu.
Für seine Jazz-Fusion-Kunst verlieh ihm die französische Jury du Concours National de la Défense 1991 den Prix Spécial, die begehrte Jazz-Auszeichnung des Landes. Innerhalb von drei Jahren etablierte er sich mit der Veröffentlichung von „Nina Valeria" als Bandleader. 1991 trat er zum ersten Mal von insgesamt drei Auftritten beim Montreux Jazz Festival auf. Ab 1994 tourte er zwei Jahre lang durch Europa, Russland und Brasilien, gefördert durch Mittel der Pro-Helvetia-Stiftung.
2000 unterschrieb Truffaz bei Blue Note Records und veröffentlichte mit „The Mask" eine geradlinige Jazz-Session mit Anklängen an Miles Davis. Mit seinen folgenden Alben „Revisite" und „Mantis" begann er jedoch, die Grenzen des zeitgenössischen Jazz auszuloten, indem er Drum'n'Bass- und Hip-Hop-Rhythmen einbaute, und etablierte sich damit als eigenständiger, wegweisender Künstler. 2003 erschienen sowohl „Walk of the Giant Turtle" als auch „Bending New Corners" bei Blue Note. Mit „Saloua" (2005) vertiefte er sein Interesse am Hip-Hop weiter und fügte Rap-Elemente hinzu.